Wir für den Menschen

Start in die Pflegekarriere

Lindenberg I 20.10.2021

Das Lehrerteam der Berufsfachschule für Krankenpflege gratulierte 16 ausgebildeten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und –pfleger zum bestandenen Examen. 

Trotz Corona-Sicherheitsabstand auf dem Abschlussfoto - die Freude über das bestandene dreiteilige Examen war groß. Nach den dreiteiligen Abschlussprüfungen und der Notenverkündung stand allen die Erleichterung ins Gesicht geschrieben.

Unter Leitung von Jürgen Trefzer und seinen Kolleginnen absolvierten die Auszubildenden 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis. Dank der hervorragenden Begleitung durch die Pflegepädagogen und die gute Anleitung in der Praxis, zum größten Teil in der benachbarten Rotkreuzklinik Lindenberg, fühlen sich die Berufsanfänger fit für den Pflegeberuf. "Wir freuen uns, dass einige der Absolventen bei uns bleiben werden und auf verschiedenen Stationen der Rotkreuzklinik in ihre Pflegekarriere starten werden", sagt Trefzer. "Unser Pflegenachwuchs liegt uns sehr am Herzen", betätigt auch Krankenhausdirektorin Caroline Vogt.

Das Schulteam unterrichtet noch mit zwei unterschiedlichen Lehrplänen, denn die Pflegeausbildung hat sich zum 1. Januar 2020 deutlich verändert. Durch das Inkrafttreten des Pflegeberufegesetzes wurden die Ausbildungen in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zu einer neuen generalistischen Pflegeausbildung mit einheitlichem Berufsabschluss zusammen geführt. In der Lindenberger Berufsfachschule für Pflege wird die Generalistik seit diesem September angeboten. Ein Kurs durchläuft noch die bisherige Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege; zukünftig gibt es nur noch Absolventen mit dem Abschluss Pflegefachfrau bzw. –fachmann. Schulleiter Trefzer sieht ganz klar die Vorteile: „Die neue, ebenfalls dreijährige Berufsausbildung ist EU-weit anerkannt und eröffnet zusätzliche Wechsel- und Einsatzmöglichkeiten. Die Pflegeprofession wird dadurch attraktiver, gewinnt an Autonomie und Anerkennung."

Bildnachweis: Atelier Hecke